Spätsommer und kein(ein) Zielfisch

Geschrieben von Super User. Veröffentlicht in Berichte


Ich darf euch wieder einmal einen tollen Bericht präsentieren!, viel Spaß beim Lesen…

Wieder einmal Zeit und ich bin Unterwegs zum Stausee Angeln. Morgens um 5 geht’s los ins Waldviertel, zum Spätsommerlichen schleppen auf Zielfisch Hecht und Zander. Dort angekommen wird zuerst das Boot getrailert, und dann das ganze Angelgerät samt Köder eingeladen. Nach abstellen des Autos samt Trailer, noch ein paar Infos mit Anglern am Bootssteg ausgetauscht und schon konnte es losgehen.  Die Wassertemperatur gemessen, Farbe und Trübung des Sees begutachtet und jetzt noch ein Köder. Für Hecht, Salmo Fatso, und einen Für Zander Fox Slick Stick Lauftiefe 4,5m natürlich mit Fox Rage Schleppruten. So geht’s mit 3- 4 km/h durch die Seenlandschaft. Einige Stunden voller Hoffnung auf Fisch vergeht, jedoch ohne einen Biss auf meine Köder, die Topseller für diese Jahreszeit. Nach einem halben Tag ohne Berührung der Wobbler steuere ich mein Boot zu einem guten Platz zum Werfen. Ich nehme meine Schlepprute mit Slick Stick und beginne einzukurbeln, da bekomme ich unerwartet einen harten Biss und ein furioser Drill beginnt. Ich freue mich schon auf einen Zielfisch, doch was kommt da zum Boot, ein Riesen Rapfen, ich freute mich dennoch sehr darüber, lasse ihn beim Boot außen und richte mir den Fotoaparat mit Selbstauslöser. Weit über 80 cm nehme ich an, und als ich fürs Foto den Fisch nehmen will geschieht es, er geht vom Haken und ein Foto gibt’s nur noch mit Slick Stick und mir.

 

       

 

Weit über 80 cm nehme ich an, und als ich fürs Foto den Fisch nehmen will geschieht es, er geht vom Haken und ein Foto gibt’s nur noch mit Slick Stick und mir. Neu motiviert vom unerwarteten Glück schleppe ich weiter meinen Fox Wobbler und an der zweiten Rute eine 20er Castaic mit ASO Sideplaner auf Hecht. Wieder Stunden und keine Berührung. Jetzt erhöhe ich das Schlepptempo um eine Strecke zu einem Spot schneller zurückzulegen. Da kommt er, der lang ersehnte Hechtbiss… oder? Ein kurzer eigenartiger Drill beginnt und ich bin überrascht… was ich auf dem Hechtköder gefangen habe war ein ca. 90cm langer Wels. Den muss ich nicht unbedingt im Boot haben, mache ein Aussenbild und lasse ihn gleich wieder schwimmen. Dennoch hatte ich eine sehr große Freude über den Fisch. So angespornt und noch ohne Zielfisch geht’s weiter, nur die zweite Rute mit Rappala Deep Runner auf ca. 6m Tiefe für was wohl… “Zander”.

 

     

 

 

Es wird später Nachmittag und wieder nichts die ganze Zeit. Ich fahre schneller, langsamer, links, rechts und nichts, mache eine Wende und die Innenrute mit dem Tieflaeufer wird locker.Als ich wieder auf Spannung komme geschieht es,ein Biss. Endlich Zander, nein zu heftig ist der Kampfgeist des Fisches. Nach einem tollen Drill am Wobbler kommt er zum Boot, schon wieder ein großer Rapfen sicher um die 80cm. Diesmal bitte ich einen Angelkollegen ein paar Fotos mit meiner Kamera von Wasser aus zu machen, und es ging gut. Dann geht’s zurück ins Wasser mit ihm… danke für die schönen Fotos. Natürlich fing ich an diesem Tag keinen Zielfisch, jedoch war die Freude über diese Rapfen und den Wels dennoch sehr groß, denn solche Fische fängt man auch nicht alle Tage. Was lernen wir daraus, es kommt manchmal anders als man sich das denkt. Ein kräftiges Petri Heil und niemals aufgeben.

 

 

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